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New York, die Stadt des Hip Hop, Rap und Jazz

Die kulturellen Einflüsse von Einwanderern aus aller Welt haben aus New York die Stadt des Hip Hop, Rap und Jazz gemacht. Natürlich erleben die Einwohner und Besucher in New York auch zahlreiche andere Musikstile. Die Bandbreite reicht von hochkarätigen klassischen Konzerten bis hin zu Musicals und harten Rockkonzerten. Doch diese drei Musikstile haben New York als Stadt des Hip Hop, Rap und Jazz besonders geprägt. Rap und Hip Hop sind sogar in den Slums von New York entstanden.

Die Jazzhauptstadt New York

Für New York begann die goldene musikalische Ära in den 1920er Jahren. Damals wanderten die führenden Vertreter des Chicago Jazz nach New York aus, und so mancher wurde in den folgenden Jahren zu einem umjubelten Weltstar. Bei Jazz handelt es sich aber keinesfalls um eine Musikrichtung, die in New York entstanden ist. Vielmehr liegen die Wurzeln dieser Musikrichtung bei den afroamerikanischen Einwanderern. Sie entwickelten aus verschiedenen musikalischen Einflüssen den Jazz, der sich zunächst vor allem in den Südstaaten weit verbreitete. Ein wesentliches Kennzeichen des Jazz ist die große Improvisationsfreiheit der Musiker. So verwundert es nicht, dass es vom New Orleans Jazz über Swing und Bebop bis zum Jazz Fusion zehn traditionelle Stilrichtungen gibt. Viele zeitgenössische Stilrichtungen, wie der Acid Jazz oder Downtown, haben ihre Wurzeln in New York und seinen Jazzclubs.

New York: Hip Hop, Rap und Jazz werden im Ghetto geboren

New York als Stadt des Hip Hop, Rap und Jazz ist die Wiege einer Jugendkultur, die etwa seit 1980 die Herzen der Fans in aller Welt erobert hat. Hinter dem Begriff Rap verbirgt sich in erster Linie ein Musikstil, Hip Hop dagegen eine komplette Jugendkultur mit einem eigenen Slang und einer eigenen Mode. Beides ist in den 1960er Jahren in New York entstanden. Der Grund: Den zumeist schwarzen Jugendlichen aus den Slums war der Zutritt zu den Clubs in New York verwehrt. Sie veranstalteten deshalb Block Partys in den Ghettos. Dort experimentierten die DJs, indem sie Platten scratchten und dazu einen Sprechgesang ins Mikrofon sprachen. Bekannte Rapper bauten in New York bewusst ein Bad-Boy-Image auf und inszenierten auf der Bühne musikalische Kriege mit rivalisierenden Rappern. Ein wesentliches Element in den Texten war Kriminalität und Gewalt, sodass in den 1990er Jahren das populäre Subgenre des Gangsta-Rap entstand.

In den Block Partys liegen auch die Wurzeln des Hip Hop. Die Jugendlichen entwickelten ausgehend vom musikalischen Einfluss des Rap eine eigenständige Jugendkultur. Zu den wichtigen Elementen der Hip Hop-Kultur gehören in New York und weltweit neben Rap auch Breakdance und das Graffiti-Writing. In New York als Stadt des Hip Hop, Rap und Jazz entstand dazu passend eine eigene Mode. Dazu gehören zum Beispiel Baggy Pants, extrem tiefsitzende Hosen.

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