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Ein Schmelztiegel der Kulturen: Religionen in New York

Die aktuelle Verteilung der Einwohner von New York nach ihrer Herkunft spiegelt die Geschichte der Besiedlung der USA wider. 70 Prozent der Bevölkerung stammt aus Europa und den früheren
Kolonien der europäischen Großmächte, Südamerikaner stellen die nächstgrößere Bevölkerungsgruppe. Dies zeigt sich auch an den Religionen in New York : Das Christentum hat in
New York circa 3,5 Millionen Anhänger, der Islam 1,2 Millionen, das Judentum rund eine Million.
Die Sakralbauten der Religionen in New York prägen entscheidend das Stadtbild mit.

Religionen in New York: das Christentum

Zu den ältesten und eindrucksvollsten Gebäuden gehören die Kirchen der christlichen Religionen in New York . Anhänger der Anglikanischen Kirche wanderten ebenso von Europa in die Neue Welt aus wie Vertreter der römisch-katholischen Kirche und anderer Strömungen wie der Methodisten.
Sie alle schätzten die Religionsfreiheit und schufen so die Vielfalt der Religionen in New York.

Eine Auswahl der christlichen Kirchen

  • Die St. Patricks Cathedral gegenüber dem Rockefeller Center an der Ecke Fifth Avenue/50th
    Street wurde im neugotischen Stil errichtet und 1879 eingeweiht.
  • In Uptown stehen in einem biblischen Garten mehrere Skulpturen mit Motiven aus der Heiligen Schrift neben der Cathedral of St. John the Divine. Die Kathedrale an der Ecke 112th Street/Amsterdam Avenue wurde ab 1892 errichtet, ist aber erst zu zwei Dritteln vollendet.
  • Die Trinity Church zwischen Trinity Place und Broadway gilt als bekannteste Kirche vonNew York. Die Episkopalkirche feiert hier ihre Gottesdienste.

Religionen in New York: der Islam

Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wird der Islam unter den Religionen in New York
immer noch von vielen Menschen mit Argwohn betrachtet . So sorgte 2010 der Plan, in der Nähe
des Ground Zero am Park Place 49-51 eine 15-stöckige Moschee zu errichten, für heftige Kontroversen in New York. Die Bauarbeiten starteten am zehnten Jahrestag der Terroranschläge.
Die älteste islamische Moschee ist das Islamic Cultural Center of New York in Manhattan. 46
muslimische Länder spendeten für den Bau, der 1991 vollendet wurde.

Religionen in New York: das Judentum

New York gilt als jüdischste Stadt außerhalb von Israel. Juden flohen in fünf großen Einwanderungswellen nach Amerika. Die älteste Auswanderungswelle datiert zur Kolonialzeit, als spanische und portugiesische Juden ihre Religion in New York etablierten. Die Revolutionen von
1848, als in Teilen Europas bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten, Pogrome in Osteuropa um
1880 und das Dritte Reich waren Gründe für weitere Einwanderungen von Juden.

Wie die Anhänger der anderen Religionen in New York pflegen die Juden ihre Religion in eigenen
Gotteshäusern. Insgesamt gibt es mehr als 100 Synagogen in New York. Die Älteste ist die Central
Synagogue, die durch den jüdischen Architekt Henry Fernbach geplant und 1870-72 im neomaurischen Stil errichtet wurde. Maurische Elemente sind etwa die beiden Zwiebeltürme, die für die Säulen am Tempel Salomons stehen.

Religionen in New York: der Buddhismus

Da die asiatischen Einwanderer in New York vor allem aus China und Südostasien stammten, bereichern sie die Religionen in New York um die Facette des Buddhismus. 1962 errichteten die Chinesen in Chinatown New York den Eastern States Buddhist Temple, den ersten buddhistischen Tempel an der amerikanischen Ostküste. Faszinierend für die Besucher sind die mehr als 100 Buddhafiguren, wenn sie im Schein der Kerzen strahlen.

Weitere Informationen

www.nycreligion.info

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