• im east village in new york ist immer party Stadtteile

East Village: die kreative Seite New Yorks

Dort, wo sich im New Yorker Stadtteil Manhattan heute das Viertel East Village erstreckt, befand sich noch im 17. Jahrhundert eine große Farm. Der Aufstieg zu einem Wohnviertel New Yorks begann für das East Village im frühen 19. Jahrhundert. Zunächst waren es vor allem die Wohlhabenden, die ins East Village zogen, danach kamen die ersten Einwanderer, vor allem aus Deutschland und Irland. Heute lebt im East Village ein bunter ethnischer Mix, der viel dazu beigetragen hat, dass das Stadtviertel sich zu einem der kreativsten Viertel Amerikas entwickeln konnte. In den 1950er Jahren war hier vor allem die Beat Generation zuhause, in den Sechzigern die Hippies und später die Punks. Bis heute ist das East Village das Stadtviertel mit den meisten Bars der Millionenmetropole. Andy Warhol organisierte hier einige Shows, und die Galerien des Viertels verhalfen Künstlern wie Keith Haring zum Durchbruch. Im Viertel finden regelmäßig Musikfestivals statt, darunter ein überregional bekanntes Jazzkonzert.

Neben Restaurants, Bars, experimentellen Theatern und außergewöhnlichen Modelabeln fallen im East Village vor allem die vielen Parks auf, die von den Einwohnern als Naherholungsgebiete genutzt werden. Bekannt sind der Tompkins Square Park, der beim großen Eisenbahnstreik von 1877 eine entscheidende Rolle spielte, und der rund 230.000 Quadratmeter große East River Park. Neben diesen offiziellen Grünanlagen ist das kreative East Village auch reich an „Community Gardens“, also Gemeinschaftsgärten, die von Privatinitiativen gepflegt werden. Unbedingt einen Besuch wert ist der „Marmorfriedhof“, einer der ältesten Friedhöfe der Stadt. Er wurde 1831 eröffnet. Ehemalige Bürgermeister New Yorks sind hier ebenso bestattet wie Helden aus dem Bürgerkrieg und bekannte Kaufleute der Stadt.

Print Friendly
Teilen am Facebook Email this page.