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Greenwich Village: das ganz andere New York

Gärten und lebendige Innenhöfe, schmale Gassen, zwei- und dreistöckige Häuser in allen Architekturstilen: Ist das wirklich New York? In Greenwich Village, von den Einwohnern liebevoll nur „the village“ genannt, erleben Besucher ein völlig anderes New York, jenseits der glitzernden Fassaden und beeindruckenden Wolkenkratzer. Zwar gilt Greenwich Village heute als gehobene und damit teure Wohngegend der Metropole, doch seinen dörflichen Charme hat das Gebiet zwischen der 14. und der Houston Street nicht verloren. Und weil Greenwich Village bereits als Siedlungsgebiet existierte, bevor das eigentliche New York entstand, ist „the village“ heute der einzige Stadtteil der Millionenmetropole, der nicht das berühmte Schachbrettmuster aufweist.

Entstanden aus einer ursprünglich indianischen Siedlung, wurde Greenwich Village, das seit Ende der 1960er Jahre unter Denkmalschutz steht, in den 1920er Jahren zu einem beliebten Stadtteil für Literaten und Poeten. Berühmte Schriftsteller wir Mark Twain oder Edgar Allan Poe bezogen in den kleinen Häusern Quartier. Auch heute noch ist Greenwich Village für sein reichhaltiges Kulturangebot und sein Nachtleben bekannt. Straßencafés und Restaurants gibt es hier ebenso wie Theater und Jazz-Clubs. Darüber hinaus ist das Village beliebter Treffpunkt der Schwulen- und Lesbenszene und alljährlicher Schauplatz des Christopher Street Days.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört der Washington Square, der gleichzeitig den Mittelpunkt von Greenwich Village bildet. Die Grünflächen des ehemaligen Armenfriedhofs werden heute von Studenten ebenso bevölkert wie von Touristen, die auf dem Weg zum Washington Square Arch sind. Der Triumphbogen wurde zu Ehren des ersten amerikanischen Präsidenten, George Washington, errichtet und durch Filme international bekannt.

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