• die fassade eines condos in harlem designed von frederic schwartz nyc Stadtteile

Harlem: Vom New Yorker Schmuddelkind zum Szeneviertel

Im nördlichen Manhattan erstreckt sich der New Yorker Stadtteil Harlem, eines der wichtigsten Zentren afroamerikanischer Kultur in den USA. In diesem Trendviertel sind viele der kreativen Köpfe New Yorks zuhause. Hier ist Straßenkultur noch lebendig. Harlem ist das beste Beispiel dafür, wie sich ein Stadtviertel positiv wandeln kann. Vor noch nicht allzu langer Zeit war das Viertel vor allem wegen seiner hohen Kriminalitätsrate berüchtigt. Weiße Amerikaner und Touristen trauten sich nur selten hierher. Heute ziehen die trendigen Restaurants mit ihren ungewöhnlichen Speisekarten Schwarze und Weiße gleichermaßen an.

Bis heute ist Musik eine der Hauptattraktionen in Harlem. In der „Lennox Lounge“(mittlerweile leider geschlossen) und in der „Paris Blues Bar & Lounge“ treffen sich Jazzfreunde. Die Kirchen sind jeden Sonntag einer der Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. In Harlem ist die Gospelkultur des schwarzen Amerikas noch so lebendig wie fast nirgendwo sonst im Land. Der Faszination der stimmgewaltigen Sänger kann sich niemand entziehen, und so ist es kein Wunder, dass die Gotteshäuser in Harlem stets rappelvoll sind.

Harlem ist auch ein Viertel der Mode in vielen Facetten. Bekannt ist der Hutmacher Rodney Keenan, der seine Hüte noch per Hand anfertigt und zu dessen Kunden Stars wie Justin Timberlake oder Brad Pitt gehören. Um 2.000 Dollar kostet eine Maßanfertigung. Den passenden Schmuck gibt es an der nächsten Ecke gleich dazu, natürlich ebenfalls aus edlen Materialien gefertigt. Ach ja: Unbeeindruckt von allen Trends steht in Harlem auch eines der ältesten Gebäude von Manhattan, die Morris Jumel Mansion aus dem 18. Jahrhundert.

Weitere Infomationen

http://www.harlemonestop.com

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