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SoHo: Shopping und Kunst in New York

Zwischen der Houston Street im Norden und der Canal Street im Süden liegt das New Yorker Stadtviertel SoHo, dessen Namen sich von der geographischen Bezeichnung „South of Houston Street“ („südlich der Houston Street“) ableitet. Damit grenzt sich SoHo auch vom Stadtviertel NoHo ab, das nördlich der Houston Street liegt und zu den begehrtesten und damit teuersten Gegenden New Yorks gehört. Ähnlich wie im nördlichen Teil, befinden sich auch in SoHo viele der New Yorker Galerien. Außerdem ist SoHo bei Shoppingtouristen sehr beliebt. Hier liegen trendige Boutiquen mit hochpreisigem Sortiment ebenso wie Outlets und die Geschäfte namhafter, internationaler Ketten.

Bevor SoHo zum Trendviertel aufstieg, beherbergte das Stadtviertel vor allen Dingen Lagerhäuser und Fabriken, die in Gusseisenbauweise, auf Englisch „Cast iron“, gebaut wurden. Nachdem die alten Lagerhäuser Anfang der 1960er Jahre fast einer Schnellstraße zum Opfer gefallen wären, steht der so genannte „Cast iron Historic District“ von SoHo mittlerweile unter Denkmalschutz. Führend bei den Protesten gegen die geplante Schnellstraße waren die Künstler, die sich seit Beginn der 60er Jahre in Soho angesiedelt hatten und den Ruf als „Künstlerviertel“ begründeten. In den damals leerstehenden Lager- und Fabrikhäusern fanden Happenings und Dichterlesungen ebenso statt wie Performance-Kunst. In den 1970er Jahren wurde SoHo zu einem Mekka für Jazz-Musiker. Bis heute gehören Galerien, Künstler und Antiquitätenhändler zu SoHo, auch wenn viele Künstler aufgrund der hohen Mieten mittlerweile andere Gegenden bevorzugen (müssen). Für Kunstfreunde ein absolutes Muss ist das „New Museum of Contemporary Art“. 1977 gegründet, gilt das Museum für zeitgenössische Kunst als eines der angesehensten Museen weltweit. Etwa sechs Ausstellungen werden hier jährlich gezeigt.

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