Spanish Harlem New York: Einwanderer am East River

Der Stadtteil Spanish Harlem, der auch als East Harlem bekannt ist, besticht nicht durch viele Touristenattraktionen. Vielmehr wird in diesem Stadtteil deutlich, dass auch eine Weltmetropole Armut und Kriminalität kennt, denn zwischen Spanish Harlem und anderen Stadtbezirken liegen bisweilen Welten. Als Teil des Bezirks Manhattan liegt Spanish Harlem zwischen der 96th Street und der 125th Street inmitten der Stadt New York. In East Harlem leben fast ausschließlich Einwanderer, die aus Mexiko, Puerto Rico oder aus der Dominikanischen Republik stammen. Aufgrund der lateinamerikanischen Herkunft dieser Einwanderer ist der Stadtteil als Spanish Harlem bekannt. Da der Zustrom von Einwanderern nicht abebbt, sondern sich konstant in Richtung New York bewegt, wächst Spanish Harlem kontinuierlich an. Ein kleinerer Stadtteil, der früher Italian Harlem genannt wurde und vornehmlich italienische Einwanderer beherbergte, ist heute ebenfalls ein Teil von Spanish Harlem.

Die Einwanderung nach New York aus den lateinamerikanischen Ländern fand ihre Anfänge in den 1950er Jahren. Damals schien New York perfekt, um ein neues Leben zu beginnen und den großen Reichtum zu finden. Dass das durchaus auch funktionieren konnte, zeigen Berühmtheiten wie Marc Anthony oder Tito Puente, die ihre Kindheit in Spanish Harlem verbracht haben. Allgemein ist Spanish Harlem jedoch kein Ort für Touristen, die auf ihrer Sightseeing-Tour alle Facetten der Stadt kennenlernen möchten. Die Kriminalitätsrate ist von allen Bezirken New Yorks in Spanish Harlem am höchsten. Es kann für Einwohner als auch Touristen gefährlich sein, sich hier unbefangen durch die Straßen zu bewegen.

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