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Washington Heights New York: Herberge im Zweiten Weltkrieg

Ganz im Norden von Manhattan liegt das Stadtviertel Washington Heights. Einst wurde das Fort Washington hier als Verteidigungsposten genutzt, um im Unabhängigkeitskrieg Schutz zu bieten. Dieses Fort ist auch Namensgeber für Washington Heights. Begrenzt wird Washington Heights westlich und östlich von den beiden Flüssen Hudson und Harlem River. Im Norden und Süden des Bezirks liegen Harlem und Inwood, weitere Bezirke der Stadt New York.

Washington Heights wird überwiegend von Einwanderern aus der Dominikanischen Republik und aus Puerto Rico bewohnt. Die Wohnungen und Häuser in Washington Heights sind für die allgemeinen Verhältnisse in New York recht preiswert. Erfahren die Bewohner von Washington Heights positive Veränderung in ihrem sozialen Stand, so bleiben sie in der Regel nicht lange dort und ziehen in wohlhabendere Bezirke. Neben den lateinamerikanischen Einwanderern gibt es in diesem Stadtteil von New York ebenfalls einen großen Anteil an Bewohnern mit jüdischer Herkunft. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Flucht aus Deutschland und Österreich vor Beginn des Zweiten Weltkrieges häufig hier endete. Daher wurde Washington Heights oftmals auch als „Viertes Reich“ oder „Frankfurt-on-the-Hudson“ bezeichnet.

Innerhalb von Washington Heights befindet sich Hudson Heights, das häufig auch als Bezirk im Bezirk angesehen wird. Hudson Heights weist eine ganz eigene Charakteristik auf, durch die es sich deutlich vom restlichen Washington Heights abhebt. Bei einem Besuch von Washington Heights sollte vor allem Hudson Heights, das direkt am Ufer des Hudsons liegt, im Fokus stehen, denn es repräsentiert diesen Stadtteil am besten.

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