• die brooklyn bridge kann auch zu fuss begangen werden Bauwerk
  • die brooklyn bridge vom touristen boot aus Bauwerk
  • yellow cabs auf der brooklyn bridge in new york Bauwerk

Brooklyn Bridge: Brücke von Manhatten nach Brooklyn

Die Brooklyn Bridge zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten New Yorks. Die Geschichte der Brücke begann unspektakulär und endete tragisch. Im Jahre 1853 steckte John A. Roebling auf einer Fähre in den Eisschollen auf dem East River fest. So entstand die Idee, eine Brücke zwischen Manhattan und Brooklyn zu bauen. Der Ingenieur aus Berlin war 1831 nach Amerika ausgewandert und hatte 1841 seine erste Drahtseilfabrik gegründet. Seither baute er Brücken, darunter auch die Eisenbahnbrücke über die Niagara Fälle.

Von der Idee bis zum Baubeginn verstrichen noch 16 Jahre. So lange dauerte es, bis Roebling alle Genehmigungen erhalten hatte. Vollenden konnte er den Bau selber jedoch nicht. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz für einen der Brückenpfeiler verschob eine Fähre einen Steg und klemmte Roeblings Fuß ein. Zwei seiner Zehen wurden amputiert und er starb nur wenige Wochen später an Wundstarrkrampf. Fortan übernahm sein Sohn die Leitung des Bauprojektes. Auch ihm wurde der Bau der Brooklyn Bridge zum Verhängnis. Bei den Brückenarbeiten erkrankte er an der Caissonkrankheit und blieb für immer gelähmt. Seine Frau Emily sorgte schließlich dafür, dass die Arbeiten in seinem Sinne fortgesetzt wurden.

Am 24. Mai 1883 wurde die Brooklyn Bridge mit einem großen Fest eröffnet. Schon am ersten Tag spazierten über 150.000 Menschen über die Brücke. Heute fahren täglich geschätzte 103.000 Autos über die Brooklyn Bridge. Noch heute spricht man vom größten Ingenieurwerk des Kontinents und des Zeitalters, denn die Brücke hat die Umstellung auf die Massenmotorisierung ohne größere Schäden verkraftet.

Print Friendly
Teilen am Facebook Email this page.