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Metropolitan Opera New York: Opernhaus von Weltrang

1880 wurde in New York die Metropolitan Opera Company gegründet, die oft kurz als Met bezeichnet wird. Für die Gesellschaft entwarf der Architekt J. Cleaveland Cady ein Haus, das am New Yorker Broadway zwischen der 39. und 40. Straße erbaut wurde. Zunächst schien der Metropolitan Opera nur eine kurze Geschichte beschieden zu sein: Am 27. August 1892 wurde das Opernhaus bei einem Brand schwer beschädigt. Doch das Haus wurde umfassend saniert und blieb bis 1966 die Heimat der Oper in New York. Dann zog die Metropolitan Opera ins Lincoln Center um. Mit einer standesgemäßen Premiere wurde die Wiedereröffnung gefeiert: “Antonius und Cleopatra” aus der Feder von Samuel Barbers feierte Weltpremiere.

Die Bedeutung der Metropolitan Opera

Von Anfang an hatten die Intendanten des Opernhauses großen Wert darauf gelegt, herausragende Stücke zu präsentieren und die weltbesten Opernsänger zu engagieren. Zu diesen Künstlern gehörten etwa Lilli Lehman, Jacques Urlus und Enrico Caruso. Seinen Einstand an der Metropolitan Opera feierte Caruso 1903 mit “Tristan und Isolde” und blieb dem Haus anschließend 17 Jahre lang treu. Dank dieses Anspruchs galt die Metropolitan Opera in New York schon Anfang des 20. Jahrhunderts als weltweit führende Opernbühne neben der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala. Eine besondere Premiere feierte das Opernhaus am 13. Januar 1910 mit der ersten Liveübertragung im Radio. Die Vorstellungen am Samstagnachmittag in der Metropolitan Opera werden seit 1931 von zahlreichen Radiostationen übertragen. Obwohl die Karten für die Aufführungen bis zu mehreren hundert Dollar kosten können, sind sie meist schnell vergriffen. Besucher des Big Apple können die Metropolitan Opera im Rahmen einer Führung durch das Lincoln Center besichtigen.

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Metropolitan Opera New York

  • Lincoln Center Plaza
  • 30 Lincoln Center Plaza
  • New York, NY 10023