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Ellis Island – Lebendige Immigrationsgeschichte vor New York

Nicht nur in modernen Zeiten richten sich die Träume und Hoffnungen vieler Auswanderer auf die USA. Bereits seit Jahrhunderten haben Menschen aller Nationen und Hautfarben in den USA ihr Glück gesucht. Wer wissen will, welchen Einfluss die Einwanderung auf die Geschichte der USA hatte und wie es den Einwanderern in ihrer neuen Heimat erging, der sollte das Museum of Immigration besuchen, das auf der Insel Ellis Island unmittelbar vor New York liegt. Ausgestellt sind im Museum of Immigration unter anderem Passagierlisten der Einwandererschiffe. An der „Wall of Honour“ finden sich die Namen von rund 600.000 Immigranten, die über Ellis Island in die USA einreisten.

Die genaue Zahl der Einwanderer, die über Ellis Island, New York in die USA kamen, lässt sich heute nicht mehr genau bestimmen. Historiker schätzen, dass es rund 12 Millionen Menschen waren, die zwischen 1892 und 1954, als Ellis Island als zentrale Sammelstelle für alle Immigranten geschlossen wurde, über die teilweise künstlich angelegte Insel ins Land gelangten. Rund die Hälfte der heute lebenden Amerikaner hat damit Vorfahren, die als Immigranten über Ellis Island ins „gelobte Land“ kamen.

Bevor Ellis Island als zentrale Sammelstelle fungierte, wurden die Einwanderer zunächst in einer ehemaligen Konzerthalle in Manhattan registriert. Ab 1890 konnte die Konzerthalle die Einwandererflut jedoch nicht mehr fassen. Außerdem wurden damals die Einwanderungsgesetze verschärft, so dass eine strengere Überprüfung notwendig wurde. Ellis Island bot sich an, da die Einwanderer hier isoliert werden konnten. Rund zwei Prozent der Einwanderer genügten den strengen Kriterien nicht und wurden zurückgeschickt.

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