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Wall Street: Pulsschlag New Yorks

Die rund 600 Meter lange New Yorker Wall Street gilt als Synonym für die amerikanische Banken- und Finanzindustrie. Ihren Namen trägt die Straße nach einem tatsächlichen Wall, den der Gouverneur Petrus Stuyvesant 1652 als Schutz vor Indianerüberfällen errichten ließ. Die Anfänge der Wall Street als Finanz- und Handelszentrum der Millionenmetropole reichen bis ins Jahr 1792 zurück. Damals trafen sich Händler und Spekulanten im Schatten einer Platane am Fuße der Wall Street. Diese Versammlung gilt als Vorläufer der heutigen Börse. Zwischen Broadway und South Street im Stadtbezirk Lower Manhattan ist aber nicht nur die New Yorker Börse zuhause. Auch die Technologiebörse NASDAQ und die „ICE Futures US“, eine Terminbörse für Rohstoffe, haben an der Wall Street ihren Sitz. Der Bulle in Bronze vor der Börse gehört zu den Touristenmagneten in Lower Manhattan. Er steht für eine positive Aktienentwicklung, während der Bär einen Abwärtstrend beschreibt. Früher stand die Statue unmittelbar vor der Börse, heute befindet sie sich in Bowling Green, einer kleinen Grünfläche in unmittelbarer Nähe.

Die Wall Street beherbergt neben der Börse auch viele weitere interessante Gebäude. Zu den bekanntesten gehört die Federal Hall, die im Jahre 1700 erbaut wurde. Sie diente als erster Regierungssitz, als die Metropole New York noch Hauptstadt der USA war. Eine der bekanntesten Kirchen der Stadt, die „Trinity Church“, liegt am nordwestlichen Ende der Wall Street. Auf dem Friedhof der Trinity Church ist unter anderem der Ingenieur Robert Fulton begraben, der das U-Boot Nautilus und die ersten Dampfschiffe baute. Auch der Politiker Alexander Hamilton, einer der Gründerväter der USA, fand hier seine letzte Ruhestätte.

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